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ABS für´s E-Bike

Dieses Thema im Forum "allgemeine Elektronik" wurde erstellt von N m, 20.08.2016.

  1. N m

    N m

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    Moin,
    in diesem Forum geht´s ja oft um´s flotter machen von Motor bzw. Antriebskomponenten.

    Jetzt mal andersrum: zum Thema "effizientes Bremsen" wurde ein ABS-System vorgestellt, welches angeblich 2017 lieferbar sein soll:

    http://www.brakeforceone.de/index.php?article_id=90&clang=0

    Bitte um Feedback, falls jemand schon dieses System in den Fingern hatte und testen konnte.
     
  2. Mückerich

    Mückerich Guest

    Sinnvoll für schnelle Strassenfahrer, würd' ich meinen. Hier wird es vor allem E-Mountainbikes anempfohlen für rasante Bergabfahrten. Hmm, ist gezielt eingesetzte Vorderradblockade nicht wesentliches Element der Fahrtechnik?
     
  3. S Triker

    S Triker

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    Weiss jemand, ob das Brakeforce Teil bei einem Trike auch beide Vorderräder steuern kann, so dass beide gleichmässig, auch in der Kurve Bremsen ohne zu blockieren?
     
  4. Wolf

    Wolf

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    Hallo S Triker,

    prinzipiell wird es für die zwischengeschaltete Box vollkommen unerheblich sein, welche Anzahl an Bremsen dran hängt - diesen sind natürlich durch den / die Geberkolben sowie die Verteilungsverluste (und Verluste im Block) sowie Fehlerkennungen von Blockierungen Grenzen gesetzt. Auch würden bei zu vielen Bremsen die Regulierungen der Box entweder zuviel oder zu wenig Effekt zeigen (vermute ich).

    Mit zwei bis drei Bremsen sehe ich diesbezüglich noch kein akutes Problem.

    Viele Grüße
    Wolf
     
  5. S Triker

    S Triker

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    Hallo Wolf
    Danke für deine Antwort
    Ist es nicht so, dass die Box bei zwei Parallele Räder diese, zB bei einer Bremsung in der Kurve, unterschiedlich ansteiern muss?
    Wenn beide Bremsen im Selben Kreis Hängen wäre dass dann nicht möglich.
    Wie ist es bei Auto ABS, wird da nicht jedes Rad einzeln angesteuert mit einer eigenen Hydraulik Leitung?
     
  6. Wolf

    Wolf

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    Hallo S Triker,

    korrekt, allerdings lassen sich sehr wahrscheinlich mehrere der Boxen hintereinander- oder gar parallelschalten.

    Bei einem Vierrad / Quad würde ich davon ausgehen, dass es auch mit einer Box funktioniert, da die auf einer Seite befindlichen Räder gekoppelt werden könnten.

    Viele Grüße
    Wolf
     
  7. deltaforce

    deltaforce

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    Oh ja. Dann schaltet man noch die Birne des Fahrers, der einen gedankenlesenden Helm von McLaren entwickelt und von Apple gesponsert auf hat in Serie mit der box und Fahrradfahren kommt endlich auf Raumfahrtlevel.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28.09.2016
  8. Wolf

    Wolf

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    ABS hat im KFZ-Bereich nun nahezu keine Steigerungen von Nachteilen / Unfällen / Problemen mit sich gebracht. Da sind die Ausfälle / Komplikationen durch simple Smartphones / Multimediasysteme im KFZ deutlich höher. ;)

    Viele Grüße
    Wolf
     
  9. deltaforce

    deltaforce

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    Nach meiner ersten ABS-Bremsung (im PKW, nicht auf dem Fahrrad) bin ich zur Werkstatt und hab mir die Sicherung zeigen lassen, mit der ich den Scheiß aus der Karre habe.
     
  10. Wolf

    Wolf

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    Tjo, jedem das Seine. Ich bin froh, wenn die KFZ endlich selbstfahrend sind. Dann reichen simple Hacks/modifizierte Firmwareupdates, um dafür zu sorgen, dass sie hinter Radfahrern das Überholen verweigern, langsam hinterhertrotten, nur bei gegenverkehrsfreier Fahrbahn überholen und dabei ausreichend Abstand halten. :D

    Der Fortschritt bringt tolle Dinge mit sich. Wobei ich ein ABS am Trike/Quad auch für nicht notwendig erachte.

    Viele Grüße
    Wolf
     
  11. deltaforce

    deltaforce

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    Simple Hacks. Ich lach mich tot.
    Grüße
    deltaforce
     
  12. Wolf

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    Im Vergleich zu Fahrzeugsicherheitsaspekten sind derartige Fahrzeugfunktionen recht simpel zu umgehen. "Hacks" beziehen sich nicht zwangsläufig auf Softwareeingriffe. Bei einigen Prototypenreihen von selbstfahrenden KFZ reicht es nach Insiderinformationen aus, Klebeband mit Stahlarmierung (demnach dünne, selbstklebende Stahlfolie) über gewisse, mit Sensoren bestückten Bereiche zu tapen und dieses mit einem Neodymmagnet zu magnetisieren, da dies für eine Beeinflussung mehrere Sensortypen ausreicht. Da die Selfchecks dann fehlschlagen, wird die Funktionalität stark verändert oder eingeschränkt.

    Und selbst für kritischere Sicherheitsaspekte wie Zündschloss, Zentralverriegelung und Lenkradschloss existieren auf dem asiatischen Markt mehr als genug Werkzeuge für ganze Modellreihen. Ganz zu schweigen von der Deaktivierung von Telemetriefunktionen (Call@Home) über simple Jammer.

    Davon abgesehen: Die Elektronik wird derart programmiert, dass sie keinen Radfahrer absichtlich umfährt oder zu eng schneidet, auch dann nicht, wenn sie es aufgrund der gegebenen Umstände "schadensfrei" tun könnte, da die Schuldfrage zu Gunsten des KFZ-Führers ausfallen würde.. Denn sie unterscheidet nicht nach Emotionen, a la: "Scheiss Radfahrer!", wie es Menschen nun einmal tun. Ist mir demnach alles dutzende Male lieber, als der aktuelle Zustand. ;)

    Viele Grüße
    Wolf
     
  13. deltaforce

    deltaforce

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    Gerade kam im Radio, dass ein Teslafahrer im Autopilotmodus in einen Bus gefahren ist, der die Fahrbahn gewechselt hat.
    Ich bin schwer dafür, dass eine Technik von Apple oder google entwickelt wird, die nicht nur das eigene Auto über den Hirnstrom des Fahrers lenkt, sondern auch noch die Hirnströme des Vorder- und Hintermanns ins Geschehen mit einbezieht. Das Erkennen des Geschehens über optische oder ähnlich antike Hilfen sollte doch heutzutage als Firlefanz bewertet werden.
     
  14. Wolf

    Wolf

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    Bis es auf Vergnügungsparkattraktionen zu nur geringfügigen Unfällen kam, verging nach den ersten Entwürfen auch eine Weile.. und dies sind deutlich primitivere, schienengeführte geschlossene Kreise (im Falle von Achterbahnen).

    Nichtsdestotrotz würde sich heute kaum ein Nutzer dafür aussprechen, dass er die Geschwindigkeit, Brems- und Beschleunigungsvorgänge vollkommen losgelöst selbst regulieren können würde, sobald mehr, als er selbst (resp. seine Bahn) auf dem Kreis unterwegs sind.

    Hirnströme werden btw. überbewertet, denn letztenendes würden dann erst Recht Unfälle provoziert werden (nur geringfügige Hirnströme bei vielen Fahrern.. oder ein Blowjob im Auto :whistle:).

    Viele Grüße
    Wolf
     
  15. deltaforce

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    In die Achterbahn setzt man sich rein und steigt aus. Das kann auch ein Huhn.
    Aber die Idee der Achterbahn müßte man in die Neuzeit umsetzen. Man läßt sich als Volldepp vor der Haustür von einer Drohne abholen oder sich besser gleich zum Wunschort beamen.
     
  16. Wolf

    Wolf

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    Hio,

    exakt dies ist doch, was autonome Fahrzeuge anstreben (resp. deren Hersteller). :)

    Und natürlich bietet dies unzählige Vorteile für diese. Nicht zuletzt auch für etwaige Machthaber. Im Prinzip sind die Teslaunfälle erst der Anfang. Irgendwann in 40-50 Jahren werden dann unliebsame Personen einfach "verunfallt". Nicht mehr direkt, nein, remote.. :D Was solls.. Möglichkeiten, unliebsame Personen auszuschalten, existieren seit Menschengedenken wie Sand am Meer.. Wirklich kritisch wird es erst, wenn sich derartige Unterfangen "ganz simpel" auf einen Knopfdruck reduzieren lassen, welcher noch dazu absolut präzise und nicht nachweisbar wirkt.

    Die Vorteile sind dennoch durchaus beachtenswert: Menschliche Emotion, Dummheit und Ablenkung werden ausgeschaltet.

    Viele Grüße
    Wolf
     


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