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Blitzproblem beim Einstecken der Akkustecker eine gute Lösung?

Hallo zusammen
Derzeit vermeide ich das Blitzen des Akkusteckers indem ich eine Leitung zum Controller über ein Solit State Relay (Transistor relais) nach dem einstecken "zuschalte".
Der nachteil ist ,das ich einen eigenen Spannungswandler haben muß um die Steuerspannung für das SSR zu erzeugen. Geschaltet wird über einen Schlüsselschalter dann die Steuerspannung von 12 V durchschaltet.Preislich ist das natürlich auch nicht ohne.
Kennt ihr einen besseren weg um das blitzen zu vermeiden auch bei höheren Spannungen bis 96V Akkuspannung?
 
Es gibt käufliche oder selbstgebaute mechanische Lösungen, bei denen der Steckkontakt zuerst über einen Ladewiderstand geschlossen wird. Außerdem existieren verschiedene Varianten von vergleichsweise unaufwändigen elektronischen "Antiblitzschaltungen". Findet sich alles nebenan im Pedelecforum.

Gruß,

Christian
 
Hallo Christian

Danke für die Hinweise. Ich habe ein 18 Fet Controller.
Ich werde mich im Forum umschauen.
Dachte nur da ich weit mehr Leistung als 250w habe, wären die "Standart" Lösungen nicht ausreichend. bei 40A Power pole Kontakten Verbrennen die Spitzen recht schnell.Dickere Stecker will ich vermeiden. Mit FC kein Problem.
Ein Dank von mir an jenkie, dem Forumsbetreiber und den vielen die dort mitgewirkt haben.
Den FC würde ich gerne auch für mein nächstes Projekt nehmen, aber dort reicht die Spannung und Stromstärke leider nicht aus.
Mal schauen ob ich eine Platine mit 100A Messung und maximaler Spannung von 120V auf Basis des FC mir entwerfe.
Wenn das anliegt als Winterprojekt werde ich Jenkie fragen.
 
Die Nennleistung des Controllers spielt beim "Blitzen" keine Rolle - höchstens indirekt durch die Größe des Eingangsstufen-Elkos. Sowohl die mechanischen Lösungen als auch die elektronischen (bei entsprechender Dimensionierung) werden funktionieren.

Gruß,

Christian
 
Hallo Eccotec,

die Antiblitzschaltungen (ob Elektronik oder Widerstand) beschränken den fließenden Strom auf geringe Werte, welche den Funkenflug bei Kontakt vermeiden.

Nach Anstieg der Kondensatorspannung (Ausgangsseite hinter der Elektronik) auf Akkuspannungsniveau schalten viele der elektronischen Begrenzer durch.

Die Widerstandslösung lädt alle dahinter befindlichen Kondensatoren und andere kapazitive Lasten ebenfalls mit limitiertem Strom (kein Blitz), woraufhin der eigentliche Stecker verbunden wird (nun aufgrund der bereits geladenen kapazitiven "Lasten"/Kondensatoren ohne Blitzauftreten).

Das sind demnach nur "Umgehungen" des Problems.

"Beseitigt" wird so etwas über z.B. Strombegrenzer im Controller bei Anschluss (für seine Kondensatorarrays), dies erhalten jedoch nur wenige Controller verbaut.

Somit: Die Elektronik als Solche darf natürlich nicht laufen, solange die Stecker nicht (unter Brückung der Begrenzer) verbunden sind. Sie würde dank der beschränkten Ströme auch nicht laufen. Nachdem die Stecker verbunden sind, läuft sie genauso, wie sie es ohne die Blitzschutzlösung tun würde.

Viele Grüße
Wolf
 
Im Pedelecforum gibt's einen Vorschlag zu einer Antiblitzdingensschaltung mit Hilfe eines MOSFETS, zwei Widerständen und einem Elko. Meinetwegen auch noch mit Zenerdiode. Kannst zum Lesen hier reinspringen: http://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/bauanleitung-einschaltstrombegrenzung-antiblitzschaltung.3880/page-11

Nachteil 1)
Du musst einen anderen MOSFET nehmen, weil der vorgeschlagene bei 75V endet.
Nachteil 2)
Eventuell ist die Verlustleistung im MOSFET trotz niedrigem Rds so hoch, dass der im Dauerbetrieb ziemlich warm wird.

Ich benutze die Antiblitzschaltung in der "3D-Version" bei relativ geringen Strömen (bis 50V/3A),da funktioniert der Aufbau ganz gut.

Andere schlagen vor, dass man einen stinknormalen 230V/200A-Schütz als Ein/Ausschalter benutzt. Der würde dann wie eine Funkenlöschstrecke wirken. Allerdings kosten die Automaten mit diesen hohen Stromwerten auch ein paar Euro mehr als üblich. Und bestätigen kann ich das nicht, dass das funktioniert, weil ich es nicht ausprobiert habe.
 
Die simpelste Lösung für dein Problem ist, falls du den Stecker deines Akkus ändern kannst einen XT90 Connector mit integriertem Antiblitzwiderstand.
Diese Steckverbindung hat 2 Ringe am positiven Steckerkontakt wobei der erste über einen Widertand an + angeschlossen ist. Somit wird ein blitzen beim Anstecken des Akkus effektiv verhindert.

Hier einen Link zu den Verbindern:
http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2050601.m570.l1313.TR0.TRC0.H0.Xxt+90+antiblitz.TRS0&_nkw=xt+90+antiblitz&_sacat=0
 
Hallo zusammen

Habe nun eine elegante Lösung ist die nicht so teuer ist wie ein Kratom SSR relay.
Bis 80V Nennspannung.

hauptschalter1.jpg
Als L bezeichne ich den Motor, SW1 ist der sicherungsautomat, SW2 der Schüsselschalter.

Teile werden Heute bestellt und Bilder werden folgen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man aus China ein paar bestellt ist der preis human.
Oder kennst du einen Vergleichtypen der besser erhältlich ist?
Auch kosten die bauteile keine 80 euro wie ein SSr Relay und es benötigt keine Steuerspannung.
Werde auch bei Zeiten einen Normgerechten Schaltplan einstellen.
 
Wieso überhaupt über so eine komplizierte Schaltung ? Das du einen Sicherungsautomat einbauen willst kann ich nachvollziehen aber warum den Aufand mit den FET's ?
Geht es dir darum den Akku permanent verbunden zu haben und das ganze über den Schlüsselschalter zu trennen ?

Wird an der stelle wo die Spule L2 ist da der Motorregler angeschlossen ?
Aus welchen Programm stammt der Schaltplan ?

Liebe Grüße
 
M

Motofreak

Ich verwende auch den XT90s Stecker für meinen Rucksack Akku. Ist ein solides Teil und macht seinen Job!
 
Die XT90S Antiblitzstecker sind super. Zwar recht preisintensiv, auch in Asien (HK International Warehouse), dafür keinerlei Funken/Geräusche auch bei >100V Tests.

Vom Aufbau her äusserst massiv, allerdings leider für die Standardeinsatzbereiche im Pedelec- und Mid-Power-eMobilitybereich deutlich überdimensioniert (da wären XT30 und XT60 mit integriertem Widerstand die Lösung).

Viele Grüße
Wolf
 
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