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Kaufberatung 1000kw+ NabenMotor

Hallo Leute

möchte mein MTB elektrifizieren und muss mich mit der Frage auseinandersetzen welche Teile ich nun am besten verwende

Das Rad soll mindestens 50 fahren und eine Reichweite von mindestens 100km schaffen

Sehr wichtig wäre mir noch ein System mit einem Drehmomentsensor, der auf den Pedaldruck reagiert und die Unterstützung dementsprechend regelt (Wie bei Yamaha Bosch etc.)

Einen QS 205 werde ich leider kaum nutzen können, weil dieser einfach zu überdimensioniert für ein 27.7 MTB Laufrad sein wird

Welchen Hubmotor würdet Ihr mir empfehlen, was gibts nonst noch so gutes auf dem Markt?

Danke vorab

Auf Kommentar über stvo bitte verzichten:)
 
Hallo,

ich glaube ein MXUS XF40 würde am besten passen. Es ist sehr günstig, hat viel Leistung und ist nicht so schwer wie ein QS205. Es passt auch besser im Rahmen.

100km bei 50km/h oder weniger?
Bei 50km/h verbrauche man ca. 1,5kW also die 100W eigene Leistung kann man vernachlässigen. Man braucht insgesamt 2 Std für 100km also wenigstens 3kWh Batterien. Es ist ungefähr 10 Fach was ein Elektrofahrrad hat...

Mit Panasonic Zellen kommst du auf 280 Zellen (14S20P) und 13kg Batteriegewicht ohne BMS oder Gehäuse... und minimum 1500€ ohne nicht.
Mit Motor und co. wirdst du bei 22kg + Fahrrad und 2100€ landen.

Bei 50km/h verbraucht man viel mehr als bei 25km/h also die 100km Reichweite sollen genauer beschrieben werden.
 
Ich brauche selber über 2kW aber mein Elmoto ist schwer und die Mofareifen sind nicht besonders effizient.

Ich stimme zu, 1,5kW ist zu wenig (ich hatte aus einen Berechnungsprogramm für MTB 1,2kW bekommen und mit 80% Wirkungsgrad zugeschlagen).
 
Ich brauche selber über 2kW aber mein Elmoto ist schwer
Mein Prototype (der Rote in meinem Avatar) ist inzwischen auf 3kW gedrosselt (um den Akku zu schonen).
Für 47km/h braucht der mit 190kg Gesamtgewicht, in der Ebene ca 700W, aber 3kW machen einfach mehr Spaß.
:)
Mofareifen sind nicht besonders effizient
Das kommt sehr auf den Reifen an.
Mein erster Test mit Mopetreifen war nur ein wenig schlechter als ein Big Apple und hat 40000km gehalten.
Der neue Reifen ist eine Katastrophe und nach 7000km schon fast runter, aber dafür sieht er besser aus.
:rolleyes:
Reichweite von mindestens 100km schaffen
Dann solltest du mit einem 4kWh Akku und guten Hochleistungszellen (25-30A pro Zelle) planen.
Ich habe am Anfang auch versucht, mit einem kleinen Akku kosten zu sparen.
Das war erst frustrieren und dann (noch mal ein Akku) wieder teuer.

Es nützt wenig, wenn der Akku neu und unter optimalen Bedingungen, so grade das schafft, was er soll.
Genauso ärgerlich ist es, wenn billige oder hochkappazitive Zellen zu schnell altern und man seine Strecken nicht mehr schafft.

Gruß Jörg
 
ich glaube ein MXUS XF40 würde am besten passen. Es ist sehr günstig, hat viel Leistung und ist nicht so schwer wie ein QS205. Es passt auch besser im Rahmen.
Hat die von dir empfohlene Variante auch einen ähnlich sensibel ansprechenden Drehmoment/Trittsensor wie den Bosch/Yamaha Systemen?
 
Trittsensor sind "Geschwindigkeit" Sensoren (Hall sensor mit Magneten) die man am Kurbelwelle installiert. Ich habe es immer gehasst weil die Verzögerung zu groß ist.

Drehmomentsensoren sind wesentlich komplizierter zu installieren. Ich habe herzlich gesagt keine Ahnung wie man es nachrüsten kann. Ich kenne aber kein Motor mit Drehmomentsensor was dein Anforderungen entspricht.
 
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In dem Fall .... einfach ein Tretlager mit Drehmomentsensor einbauen.
;)

vernüftig eingestellt ... ja

Gruß Jörg
Einstellen muss man es also auch noch

Warum immer alles so kompliziert sein muss

Bestelle ich den MXUS XF40 als Kitt oder wie mache ich das

Danke schon mal für eure Tipps Ihr Lieben
 
Soweit ich weiß, gibt es nicht fertigtes was deinen Wunsch erfüllt also es wird sowieso mit Arbeit gebunden. Je nachdem welsche Lösung du nimmst, wird mit mehr oder weniger Aufwand gebunden.

Vielleicht hat jemand doch eine Alternative?
 
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Einstellen muss man es also auch noch
Warum immer alles so kompliziert sein muss
Ach, wenn man sich ein zwei Jahre eingearbeitet, ein paar Motoren und Akkus gehimmelt hat, ist das gar nicht mehr so kompliziert.
Nur ... von den billigen Lösungen verabschiedet man sich dann.
Aber ich denke, das ist eine Lehrnkurve die jeder macht, der sich tiefer mit diesem Bereich beschäftigt.

Ich arbeite an einem 3kW Antrieb für ein 1-Personen L2e Pendler-Fz.
Nach mehr als 3 Jahren, 4 verschiedenen Motoren (2 durchgebrannt), 3 Akkus und über 65000 Test-km, bin jetzt langsam auf der Zielgraden.
Das erste Fz mit dem neuen Antrieb geht in einer Woche zum TÜV.
Ich dachte auch mal, das das schnell, billig und trotzdem gut geht.
;)
Bestelle ich den MXUS XF40 als Kitt oder wie mache ich das
Theoretisch kann man mein System auf deine Leistung runterparametrieren.
Aber dann mußt du noch ein paar Wochen warten und das gibts auch nur als kompletten Antrieb (Akku, Controller, Motor).
Ich kann nicht sagen (weil nicht oder vielleicht schon getestet), ob andere Komponeten auf Dauer keinen Schaden nehmen.

Gruß Jörg
 
Ach, wenn man sich ein zwei Jahre eingearbeitet, ein paar Motoren und Akkus gehimmelt hat, ist das gar nicht mehr so kompliziert.
Nur ... von den billigen Lösungen verabschiedet man sich dann.
Aber ich denke, das ist eine Lehrnkurve die jeder macht, der sich tiefer mit diesem Bereich beschäftigt.

Ich arbeite an einem 3kW Antrieb für ein 1-Personen L2e Pendler-Fz.
Nach mehr als 3 Jahren, 4 verschiedenen Motoren (2 durchgebrannt), 3 Akkus und über 65000 Test-km, bin jetzt langsam auf der Zielgraden.
Das erste Fz mit dem neuen Antrieb geht in einer Woche zum TÜV.
Ich dachte auch mal, das das schnell, billig und trotzdem gut geht.
Eigentlich wollte ich keine 2 Jahre warten bis ich ein vernünftiges Bike auf die Räder gestellt habe...

Mit den ganzen Erfahrungsberichten die mittlerweile in Bild und Ton im Netz zu finden sind sollte das doch zu schaffen sein oder!?

Magst du mir im Detail erzählen was du erschaffen hast bzw. wie weit du damit bist?

Apropos TÜV.....

Das angedachte e Power Bike soll nur eine Zwischenprojekt zu etwas sein was mich seit mittlerweile sehr langer Zeit beschäftigt und mir einfach nicht mehr aus dem Kopf geht

In meinem Kopf drehen sich ständig die Gedanken um ein extrem windschlüpfiges, 2 rädriges Elektro-Vehikel

Radikale Antriebs-Effizienz fasziniert mich sehr und im Zuge dessen habe ich mich schon immer gefragt warum sich die Hersteller nicht viel mehr mit dem Faktor "Aerdynamic" beschäftigen, der welcher offensichtlich wichtigster für einen möglichst economes Fahrzeug zu sein scheint

Mein Traum, welchen ich hoffentlich baldmöglichst in die Tat umsetzen kann, ist wie schon geschildert habe ein 2 Rad Vehikel welches so earodynamisch wie nur möglich daherkommt

Da ich von der Materie nur sehr wenig Ahnung habe, besteht meine erste Aufgabe darin, versierte Leute zu finden, die mir mit dem Rahmenbau und dem Elektroantrieb helfen können und wollen

Anstatt den Rahmen komplett neu zu Konzipieren gebe es noch die Möglichkeit einen vom Beachcruiser zu nehmen und diesen zu modifizieren, verstärken ggf. nimmt man 2 davon und verbindet diese mittels Streben miteinander

Zum Rahmen gebe es natürlich noch etliche Details durchzugehen, will hiermit aber nur im Ansatz klar machen in welche Richtung es gehen soll

Als Antrieb würde eine geschätzter DD Hubmotor nicht in Frage kommen, weil ich für das Vehikel Geschwindigkeiten jenseits der 200 kmh im Sinn habe

Daher dachte ich an einem IPM liquid cooled electric motor: https://www.evwest.com/catalog/product_info.php?products_id=297


welcher zb. den "Lightning LS-218" Supersportler antreibt


Natürlich ist auch hierzu Raum für reichlich Diskussionsstoff

Die Verkleidung wird so wie vieles an dem Vorhaben, definitiv eine Herausforderung sein, denn diese soll möglichst aerodynamisch sein

Mit einem radikalen Design also, welches dem Wind so wenig Angriffsfläche wie möglich bieten, sollte ein 10 kw Akku mehr als ausrechend sein um auch bei Dauertempo jenseits der 150 kmh, eine Reichweite von über 500 km zu ermöglichen

Bitter erschlag mich nicht mit Kritik, denn ich weiß selbst dass das Vorhaben nicht von heute auf morgen umzusetzen ist, aber was hältst du davon?
 

Anhänge

Sollsche Spinnereien habe ich früher auch öfter gehabt. Allerdings nicht so realitätsfern: 200km/h mit einem aerodynamischen 2-Rad Vehikel aus Fahrrad Basis nennt man es eine Suicide-Maschine.

Wenn es etwas schwer trifft, übernimmst du als leichtesten Projektile viele kinetische Energie. Diese Energie muss, während des Stoßes, in Umformung und Hitze umgewandelt werden. Bis auf den armen Banzai-fahrer gibt es nicht viel zum umformen.

Wenn du akzeptiert dass bei dem Tempo jeder Unfall gleich der sicheren Tot bedeutet, dann kannst du weiter dran arbeiten.

Es gibt ein Grund warum schnelle Maschinen schwer sind und zwangsläufig viel Energie brauchen.

Das einzige was richtig effizient ist, ist sowas wie ein Velo-Mobile unter 50km/h. Das ist vernünftig und unschlagbar effizient, aber interessiert so gut wie niemandem.

Ich wollte kein Spaßbremser sein, es ist nur Physik...
 
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@Gael

Alles gut. ich nehme es nicht persönlich :)

Mit dem Beachcruiser wollte ich tatsächlich lediglich meiner Idee eine Form geben, denn es ist noch lange nichts entschieden.

Glaub mir, der Gefahren bin ich mir durchaus bewusst, denn wie schon beschrieben werde ich bei ein paar Leute anfragen die sich damit auskennen, ob sie mir helfen wollen, da ich alleine so etwas ernstes nicht angehen werde

Der Motor muss nicht unbedingt von einer Lightning sein, denn ich brauche nicht unbedingt 200 kmh... Mit 150 top Speed würde ich mich auch zufrieden geben.

Jedoch sind die Hohen Geschwindigkeiten für die "halb Tropfen" ähnliche Form die ich für das Fahrzeug im Sinn habe, geradezu prädestiniert

Ich will hervorheben dass es für mich definitiv keine Spinnerei ist, denn heute gibt es mehr als denn je die Möglichkeiten so etwas aufzubauen. nur das Wissen muss da sein
 
Eigentlich wollte ich keine 2 Jahre warten bis ich ein vernünftiges Bike auf die Räder gestellt habe...
Mit den ganzen Erfahrungsberichten die mittlerweile in Bild und Ton im Netz zu finden sind sollte das doch zu schaffen sein oder!?
Dazu gehört auch ein langer Test, nur weil etwas mal läuft, muss es nicht dauerhaft gut funktionieren.
;)
Magst du mir im Detail erzählen was du erschaffen hast bzw. wie weit du damit bist?
Ich werde den SR3 hier vorstellen, wenn es Bilder von dem Fz gibt.
Das Fz das jetzt zum Tüv geht, ist noch auf Basis eines Sunrider 2, hat aber bis auf den Kofferraum schon alle Änderungen, die später in die Serie eingehen werden.

Eckdaten:
45km/h

3kW fürs Flachland (45km/h bis 7% Steigung, 120kg Zuladung)
4kW für den Bergantrieb (45km/h bis 12% Steigung, 120kg Zuladung)

1,8 - 2,4kWh Akku
90km - 120km Reichweite

Verbrauch:
<15Wh/km unter Testbedingungen und leichten Fahrer
20Wh/km realer Verbrauch im Flachen, 120kg Zuladung)
23Wh/km im Stadtverkehr, 120kg Zuladung
26Wh/km bei "von Zuhause bis Zuhause", 10km / 180hm einfach, keine Stops, 120kg Zuladung
;)

In meinem Kopf drehen sich ständig die Gedanken um ein extrem windschlüpfiges, 2 rädriges Elektro-Vehikel
....
Geschwindigkeiten jenseits der 200 kmh
....
sollte ein 10 kw Akku mehr als ausrechend sein um auch bei Dauertempo jenseits der 150 kmh, eine Reichweite von über 500 km zu ermöglichen
Da kann ich dir jetzt schon sagen, dass das nicht zusammen geht.
Für die Geschwindigkeit brauchst du ein höheres Gewicht, sonst pustet dich der Wind einfach weg.
Die Karosse muss komplett geschlossen sein, das macht das losfahren schwer, so was gibt in der Schweiz es schon, ich komme jetzt nur nicht auf den Namen.

Für 65km/h brauche ich ca 2kW mit meinem Velomobil.
Für 150km/h wirst du (in der Ebene, kein Gegenwind) 5 - 6 kW brauchen (bei gleicher Aerodynamik, was nicht gehen wird), da sind selbst 300km mit 10kWh Akku nur noch theoretisch möglich.

Fang erst mal klein an, bevor du in diese Liga gehst.
Das kommen Kräfte ins Spiel, die ich nicht unterschätzen würde.
Sorry ... aber was auf Fahrrad-Basis steht, kann das nicht mehr aushalten.
;)

Gruß Jörg
 
1,8 - 2,4kWh Akku
90km - 120km Reichweite
Bei welchem Tempo?


Da kann ich dir jetzt schon sagen, dass das nicht zusammen geht.
Für die Geschwindigkeit brauchst du ein höheres Gewicht, sonst pustet dich der Wind einfach weg.
Um so flacher es wird desto leichter kann ich es bauen, richtig?

Die Karosse muss komplett geschlossen sein, das macht das losfahren schwer, so was gibt in der Schweiz es schon, ich komme jetzt nur nicht auf den Namen.
Vom dem Monoracer aus der Schweiz habe ich viel gesehen und gelesen.... Die Qualität habe ich für mein Projekt nicht im Sinn
Außerdem wird die Sitzposition eine andere, nämlich nach vorne gebeugt und nicht liegend

Klar strebe ich eine Vollverkleidung an, würde mich aber auch mir einer Verkleidung arrangieren die erste einmal lediglich die fordere Partie umhüllt

Sollte ich es schaffen eine Vollverkleidung zu realisieren, dachte ich an einer aus bzw. wieder einklappbaren Aussparung für die Beine, anstatt Stützräder wie bei den Monoracer

Für 65km/h brauche ich ca 2kW mit meinem Velomobil.
Für 150km/h wirst du (in der Ebene, kein Gegenwind) 5 - 6 kW brauchen (bei gleicher Aerodynamik, was nicht gehen wird), da sind selbst 300km mit 10kWh Akku nur noch theoretisch möglich.
Der Faktor der mich am meisten an ein Energie effizientes Fahrzeug fasziniert, ist die Aerodynamic und wenn einem eine stark nach vorne oder nach hinten gebeugte Sitzposition nichts ausmacht, steckt darin ein enormes Potenzial, denn mann kann es extrem flach bauen, so dass man gerade so übers Laufrad schauen kann

Somit denke ich dass man durch eine optimale Aerodynamik, gepaart mit leichten Räder, auch bei Geschwindigkeiten von 150 kmh vergleichsweise sehr wenig Energie verbraucht und man so eine Reichweite von über 300 km schaffen kann

Fang erst mal klein an, bevor du in diese Liga gehst.
Das kommen Kräfte ins Spiel, die ich nicht unterschätzen würde.
Sorry ... aber was auf Fahrrad-Basis steht, kann das nicht mehr aushalten.
Bin definitiv geneigt klein anzufangen und mir zuerst ein Powerbike aufzubauen, aber wenn ich mir diese hochgebockten Enduro-Rahmen anschaue auf welche die Batterie quasi in dem Himmel positioniert wird, blutet mein Eco - Aerodynamik - Herz.....

Das geht doch alles sooo viel besser

Ich unterschätze die Kräfte definitiv nicht, sonst würde ich einfach auf eigener Faust loslegen und schauen was bei rauskommt

Habe auch Erfahrung mit Geschwindigkeiten jenseits der 300 kmh auf dem Bike und habe diese Kräfte somit am eigenen Leib gespürt

Würde mich echt gerne mal mir dir persönlich unterhalten.... Bin mir sicher dass ich so noch einiges lernen kann
 
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Die Reichweite ist für 45km/h. Im besten Fall steigt der Verbrauch nur linear mit der Geschwindigkeit (bei laminarer Strömung) und am schlimmsten quadratisch. Das sind aber schon niedrigeren Werte.

Die Leistung würdest du ohne Problem mit ein MXUS Hub-Motor bekommen. Die Schwierigkeiten stecken in der Verkleidung und der Rahmenstrucktur...und das Geld...

Nach zahlreichen Eigenbau, habe ich gelernt dass alles viel länger dauert und viel mehr kostet als geplant.

Es gibt aber schon ganz viel Bespielen auf Internet (recumbent bikes) allerdings nicht so schnell und leicht wie du vor hast.
 
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Bei welchem Tempo?
Gedrosselt auf 48km/h
:giggle:
Um so flacher es wird desto leichter kann ich es bauen, richtig?
Jein, ein leichtes (von einem wirklichen Könner laminiertes) HPV-VM, wiegt (je nach Größe das Fahrers) 16-18kg.
Ein trainerter Fahrer fährt damit >55km/h in der Ebene mit ca. 250W (Zahlen gerundet), bergab sind 100km/h möglich.
Schneller fährt aber Keiner gerne, bei dem Tempo wird der Bremsweg, mit Fahradbremsen, lang.
Mein Fz bei seiner Entwicklung schwerer geworden, das erhöht (auch) die (gefühlte) Sicherheit.
;)
Außerdem wird die Sitzposition eine andere, nämlich nach vorne gebeugt und nicht liegend
Damit kommst du entweder nicht so tief wie möglich, oder wirst Probleme mit der Atmung bekommen und verlierst den Vorteil dieser Sitzposition.
:oops:
Sollte ich es schaffen eine Vollverkleidung zu realisieren, dachte ich an einer aus bzw. wieder einklappbaren Aussparung für die Beine, anstatt Stützräder wie bei den Monoracer
Tron??
Der Faktor der mich am meisten an ein Energie effizientes Fahrzeug fasziniert, ist die Aerodynamic und wenn einem eine stark nach vorne oder nach hinten gebeugte Sitzposition nichts ausmacht, steckt darin ein enormes Potenzial, denn mann kann es extrem flach bauen, so dass man gerade so übers Laufrad schauen kann
Wenn es leicht werden soll, hat eine nach vorn gebeugte Pos Vorteile.
Nachteil wird die größere Stirnfäche sein (man kann nicht endlos nach vorne, sonst wird es unbequem und man kann nicht mehr so schnell reagieren).
Somit denke ich dass man durch eine optimale Aerodynamik, gepaart mit leichten Räder, auch bei Geschwindigkeiten von 150 kmh vergleichsweise sehr wenig Energie verbraucht und man so eine Reichweite von über 300 km schaffen kann
Leicht hört bei >100km/h schon bei den Laufrädern auf.
Die können dann nicht mehr die nötigen Bremskräfte übertragen.
Für ein Rekord-Fz kein Problem, für den öff. Straßenverkehr ein nogo.
Bin definitiv geneigt klein anzufangen und mir zuerst ein Powerbike aufzubauen, aber wenn ich mir diese hochgebockten Enduro-Rahmen anschaue auf welche die Batterie quasi in dem Himmel positioniert wird, blutet mein Eco - Aerodynamik - Herz.....
:LOL:
Das sind ja auch Gelände-Spielzeuge, die sollen nicht schnell, sondern gut beherrschbar sein.
;)
Würde mich echt gerne mal mir dir persönlich unterhalten....
Wenn du mal in der Nähe von Bonn bist, sag bescheid.
:cool:

Gruß Jörg
 
Gedrosselt auf 48km/h
:cool: Verstehe

Jein, ein leichtes (von einem wirklichen Könner laminiertes) HPV-VM, wiegt (je nach Größe das Fahrers) 16-18kg......
Verstehe.... Was ist HPV nochmal!? :)

Damit kommst du entweder nicht so tief wie möglich, oder wirst Probleme mit der Atmung bekommen und verlierst den Vorteil dieser Sitzposition
Nachteil wird die größere Stirnfäche sein (man kann nicht endlos nach vorne, sonst wird es unbequem und man kann nicht mehr so schnell reagieren)
Dann muss es vorne länger werden, damit eine weiche Linienansteigung gegeben ist, denn ich hätte gerne maximal mögliche Kontrolle über das Fahrzeug und da ist meiner Meinung nach keine andere Position besser (Kritik zu meiner Aussage ist jedoch wie immer sehr willkommen)

Falls du dich fragst wo dabei gelenkt wird... Per Lenkerstummel die an der tiefsten Stelle angebracht werden (dort wo die Schaft eintaucht) (bite korrigieren wenn die Begriffe nicht ganz korrekt sind)
(Würde es von mir auch direkt an den Radmuttern anbringen, dann hätte ich aber nach der 1. schnellen Fahrt mindestens 2 gebrochene Hände :)

Falls du jetzt dabei an einen Affen auf dem Schleifstein denkst, dann liegst du da gar nicht mal so falsch :)

Beim Tron liegt man auf, in meiner Vision umhüllt einen die Verkleidung.... Stell dir einfach eine Katzenklappe vor :)

Apropos Verkleidung.... In meiner Vorstellung kann das ideale Vehikel auch schnell um Kurven und dafür ist "Turnen" bei einem 2 Rad unerlässlich
Genau, damit meine ich das "Knieschleifen"

Das wird mit einer Vollverkleidung aber natürlich nicht funktionieren, deswegen hier ein weiterer Gedanke:

Könnte man, um die diese uneingeschränkte Bewegungsfreiheit von der ich fasle, nur den vorderen Bereich verkleiden und zwar so weit dass man dabei komplett Windgeschützt ist und dann die Kannten ein paar Grad nach außen wölben.... Damit so der Wind ins Nirvana strömt und nicht den hintere Bereich des Vehikels erfasst wo Verwirbelungen enstehen werden ???

Leicht hört bei >100km/h schon bei den Laufrädern auf.
Die können dann nicht mehr die nötigen Bremskräfte übertragen.
Für ein Rekord-Fz kein Problem, für den öff. Straßenverkehr ein nogo.
Ja verstehe... Mit leicht meinte ich natürlich kein Rennrad-Laufrad :)
Mir ist schon klar dass das Rad ein bestimmtes Gewicht haben muss. Bei den Rädern muss ich (so wie bei fast allem) generell noch überlegen welche Radgröße es denn nun werden soll...

Letztendlich kommt aber nur eine Variante in frage und zwar ein 17 Zoll Laufradsatz einer Supersportler
Denn nur so kann ich dem kritischen Faktor "Bremsen" gerecht werden.

Dann werde ich aber versuche welche aus Carbon zu organisieren



Bin ab und an bei meinem Kumpel in Belgien... Bei der Gelegenheit könnte ich mal bei dir reinschauen

Ich komme übrigens aus Wiesbaden


Cheers
 
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Was ist HPV nochmal!?
Upp, sorry falsches Forum.
:ROFLMAO:
Human Powered Vehicles
Dann muss es vorne länger werden, damit eine weiche Linienansteigung gegeben ist, denn ich hätte gerne maximal mögliche Kontrolle über das Fahrzeug und da ist meiner Meinung nach keine andere Position besser (Kritik zu meiner Aussage ist jedoch wie immer sehr willkommen)
Nein, keine Kritik, der Meinung bin ich auch.

Nur je länger / flacher die Position wird, um so schwerer wird es, diese Position einzuhalten.
Beim auf dem Bauch liegen, wird es zu Atemproblemen kommen und die Arme werden das keine 300km durchhalten (können).

Versuch mal 1 Stunde im aufrechten Liegestütz (also ohne pumpen) zu bleiben.
;)
In meiner Vorstellung kann das ideale Vehikel auch schnell um Kurven und dafür ist "Turnen" bei einem 2 Rad unerlässlich
Genau, damit meine ich das "Knieschleifen"
Das dachte ich mir schon.
Ich schaue mir auch gerne mal Motorradrennen an.
:giggle:
Könnte man, um die diese uneingeschränkte Bewegungsfreiheit von der ich fasle, nur den vorderen Bereich verkleiden und zwar so weit dass man dabei komplett Windgeschützt ist und dann die Kannten ein paar Grad nach außen wölben.... Damit so der Wind ins Nirvana strömt und nicht den hintere Bereich des Vehikels erfasst wo Verwirbelungen enstehen werden ???
Die Wirbel werden auch dort entstehen, dann halt an diesen Kanten.

So was ähnliches wird u.a. bei den Rennmotorrädern gemacht.
Da wird die Luft so geleitet, das der Körper ein Teil der Aerodynamik ist.
Überleg mal wie schnell die Dinger sind und welche Leistung sie dafür brauchen.

Milchmädchenrechnung an

300km/h und 200PS (~150kW)
Für 150km/h wären das ( / 4 ) 50PS (~37,5kW)

Ein E-Motor ist Pii mal Daumen 3 x effizienter als ein Verbrenner.

37,5kW / 3 = 12,5 kW ---- nötig für ein Rennmotorrad mit E-Motor und die haben z.B. keine Spiegel.

Ok sagen wir, wir sind besser als die Werksteams und unser Fz braucht nur 10kW fü 150km/h

Du möchtest 500km weit mit 150km/h fahren, das sind ~3 Stunden und 20 Minuten oder ~3,3 Stunden (das ist leichter zu rechnen ;)).
10 kW * 3,3h = 33 kWh

Gute Hochleistungszellen haben ~ 11Wh pro Zelle
33000Wh / 11Wh pro Zelle = 3000 Zellen je ~ 0,050kg pro Zelle = 150kg für den Akku

Selbst ein 22kWh Akku (wieder einfacher zu rechnen ;) und damit kommt ein Tesla 100km weit) wiegt noch um 110kg.

Milchmädchenrechnung aus

So richtig leicht kann ein Fz ohne komplett geschlossene Karosse nicht werden können.
Ob Karbonräder da wirklich noch was rausholen können?
:unsure:;)

Bin ab und an bei meinem Kumpel in Belgien... Bei der Gelegenheit könnte ich mal bei dir reinschauen
Ich komme übrigens aus Wiesbaden
Das ist ja, für die E-Szene, fast um die Ecke.
Sag bescheid, wenn du mal wieder fährst, aber plan 2 3 Stunden, das dauert immer länger.
:cool:

Gruß Jörg
 
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