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Leiba Hybrid

@Heiko Bin leider stark eingespannt gerade. Eine Mitarbeiterin krank, eine im Urlaub, ein anderer wird in diesen Tagen zum 1.x Papa und rennt wie ein kopfloses Huhn herum (herrlich, wie der sich vorfreut :)). Komme kaum zum Schlafen, geschweige denn zum Fahren :(

Gruß
[DOUBLEPOST=1467469355][/DOUBLEPOST]Die hier habe ich noch:
 

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Habe großen Ärger bei mir im Geschäft. Heute Abend aber, es war schon kurz vor 21 Uhr: auf, auf, 1,5h Leiba fahren, abschalten und nach wenigen km: tiefe Zufriedenheit und, ja, ein Glücksgefühl stellen sich ein. Im Gegensatz zum Trike fahren, muss ich immer Treten, was die Beine hergeben, verweile nicht an einer schönen Ecke, vergesse zu trinken, schieße keine Fotos - als ob ich der Leiba mit ihrer souveränen Motorunterstützung durch höchstmöglichem eigenen Einsatz Respekt zollen wollte. Ich bin zwar voll konzentriert, aber gleichzeitig voll "im Flow" - das kannte ich bisher nur vom Cat Segeln in früheren Zeiten. Die Hybrid und ich, wir wachsen zusammen, es läuft immer besser, ich vertraue mir und ihr immer mehr. Kurven werden flotter, Berge zackiger befahren. Ich schwitze wie die Sau, der Trainingseffekt ist spürbar größer, als auf dem Trike - trotz oder gerade wegen des Motors, denn ich komme viel weiter rum, denke mir immer wieder: "Mensch, durch das schöne Dorf nur 5km weiter, bist Du auch lange nicht mehr gefahren".... Und Zack, schon sind wir dort :) Heute habe ich wieder zig Hügel mitgenommen, habe ständig Umwege über kleine Höhenzüge gemacht - einfach weil es bergauf so dermaßen Laune macht. Volle Motorleistung, volle Tretleistung und: "ab dafür" :) Die Breite Spur, die guten Bremsen, der lautlose, kraftvolle Motor - das Fzg müsste es zu Therapiezwecken auf Rezept geben! Ich fühle mich geborgen und sicher, einfach gut aufgehoben!

Heute habe ich beschlossen: das Motorrad wird verkauft.
 
Bin heute bei der Hitze fröhlich pfeifend eine 102km Runde gefahren. Bewusst jede Menge Höhenmeter mitnehmend und nicht wirklich ökonomisch, sondern bewusst "spassorientiert" gefahren. Akku hatte am Ende immer noch 10-20% (genauer für mich aktuell noch schwer abzuschätzen), obwohl ich ja sackschwer und keine wirkliche Hilfe für den Motor bin. Ein leichter, trainierter Fahrer im flacheren Geläuf müsste noch deutlich mehr an Reichweite erzielen.

Fotos von heute im VM Forum.

Mein Wunsch an den Hersteller, dass ich die hügeligen 65-70 km zur Arbeit mit der Hybrid schaffe, ist also in Erfüllumg gegangen :)
 
Bin heute bei der Hitze fröhlich pfeifend eine 102km Runde gefahren. Bewusst jede Menge Höhenmeter mitnehmend und nicht wirklich ökonomisch, sondern bewusst "spassorientiert" gefahren. Akku hatte am Ende immer noch 10-20%
Dein Akku hat 48V * 28Ah = 1344Wh
Davon 85% sind 1142Wh. Wenn du die für 102km verbraucht hast, dann liegst du bei 11.2Wh/Km.
Ein ziehmlich guter Wert, wie ich finden. Ich meine in Erinnerung zu haben, dass @Yardonn mit seinem Alleweder und dem alten Cyclone damals bei ca. 15Wh lag (auch hügelige Gegend und immer ordentlich Motorleistung).

Grüße
Heiko
 
@Heiko dabei gilt es zu bedenken, dass 3x M+ montiert sind und ich 105kg wiege und nicht gerade top in Form bin. Aber an beidem arbeite ich...

Übrigens: die beste Idee, die ich hatte, war, um den Einbau eines Schlumpf Getriebes zu bitten. Nutze ich zum Anfahren am Berg, an roten Ampeln oder wenn man plötzlich zum Halten gezwungen wurde, ständig.
 
Hallo. Wen es interessiert, habe im Leiba Hybrid Faden im Velomobilforum wieder ein paar Eindrücke geschildert.

Kurze Zusammenfassung: passt. :D

m
 
Mein 2. Akku und Ladegerät sind da :).

Da ich 2Firmenstandorte habe, kann es jetzt mit dem Pendeln bzw sogar mit dem Anfahren beider Standorte an einem Tag + Fahrt nach Hause so richtig losgehen *vorfreu*.

Außerdem empfinde ich es als äußerst beruhigend, mir im Zweifel von einem Mitarbeiter im Notfall einen Ersatzakku kurzerhand bringen lassen zu können.

Interessant für mich sind jetzt auch mögliche "Etappenfahrten", indem ich Akku und / oder Ladegerät deponiere. :cool:

Meine "Reichweite" ist damit nun wirklich mehr als ausreichend.

m
 
Hi, war gestern bei Leiba in Gifhorn und bin die Hybrid zur Probe gefahren und wärme den Diskussionsfaden kurz auf, um meine Eindrücke festzuhalten.
Sehr gut hat mir die große Spurweite in Kombination mit der verhältnismäßig tiefen Sitzposition gefallen. Das macht das Fahrzeug weniger kippelig als andere Velomobile. Die Scheibenbremsen packen korrekt zu, das konnte ich spüren. Die Federung ist auch gut. Ich hatte kräftigen Seitenwind auf der Schnellstraße, die Leiba Hybrid hatte damit kein Problem.
Der Crystalyte Nabenmotor beschleunigt problemlos und praktisch lautlos auf 45 km/h. Leider gibt es in Gifhorn keinen Berg zum ausprobieren, aber kleine Anstiege bügelt er einfach weg. Blöderweise bin ich versehentlich sofort auf eine Schnellstraße gefahren, so musste ich bis zur nächsten Ausfahrt mit Vollgas fahren. Beim Testfahrzeug war vorne ein etwas kleines Kettenblatt verbaut, daher konnte ich kaum mittreten, und als Ergebnis war der kleine Akku nach einer Runde über Wirtschaftswege und Landstraßen leer. Als ich dann verstanden hatte, dass ich die Rekuperation zum Fahrradfahren ausschalten muss, ließ sich die Leiba auch mit leerem Akku noch einigermaßen bewegen, aber es war schon ein ziemlicher Kontrast zur elektrisch unterstützten Fahrt. Ich stelle mir vor, dass die Version der Leiba Hybrid mit Bafang-Tretlagermotor, der einen Freilauf hat, leichter ohne Strom zu fahren ist und dem Velomobil vielleicht mehr von seinem (evtl. langsameren) Fahrrad-Charakter lässt.
Falls hier jemand etwas über die Leiba Hybrid mit 500 W Bafang Tretlagermotor erzählen möchte, würde mich das sehr interessieren.

Herzliche Grüße Iggi
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Scheibenbremsen packen korrekt zu, das konnte ich spüren.

Der Crystalyte Nabenmotor beschleunigt problemlos und praktisch lautlos auf 45 km/h.

Als ich dann verstanden hatte, dass ich die Rekuperation zum Fahrradfahren ausschalten muss
Wie ist das gelöst: Wird die Rekuperation automatisch ausgelöst, wenn du die Scheibenbremse betätigst?
 
Die Rekuperation funktioniert jedenfalls noch, wenn der Akku schon so leer ist, dass er keinen sinnvollen Beitrag zur Fortbewegung mehr leistet. Es gibt einen dreistufigen Schalter, mit dem sich die Betriebszustände 25 km/h, 45 km/h mit Rekuperation (schaltet sich beim Gas wegnehmen automatisch zu) und 45 km/h ohne Rekuperation vorwählen lassen. Und es gibt ein Bremslicht, also muss ein Schalter mit der Bremse gekoppelt sein. Aber ob das Betätigen der Bremse den Motor auf Rekuperation schaltet, habe ich leider nicht beachtet. Gifhorn ist komplett flach, da gibt es keinen Grund, länger zu bremsen.
 
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